| PROJEKT EBZ Eltern-Baby-Zentrum Das ursprüngliche "Projekt Pavillon-Wintergarten" wurde in Zusammenhang mit dem geplanten Neubau eines Eltern- Babyzentrum im Anschluss an die Frauenklinik von betroffenen Müttern initiiert, da ein dringender Raumbedarf für die Verwirklichung der wichtigsten Ziele des Verein Babytreff besteht . Gerade in letzter Zeit hat sich auch ein zunehmendes Interesse an Kursangeboten und Informationsangeboten rund um die Geburt entwickelt : 1. es ist eine zunehmende Unsicherheit werdender Eltern zu bemerken: - ungefilterte Informationsflut aus Broschüren, Internet - fehlende eigene Erfahrungen der Eltern aus der Herkunftsfamilie im Umgang mit Neugeborenen und Säuglingen 2. Durch die wissenschaftlichen Ergebnisse (Grossmann et al.) über die lebenslangen Konsequenzen von Beziehungsaufbau und Erfahrungen des Kindes gerade im 1. Lebensjahr ist für Ärzte und Betreuungspersonen das Verantwortungsbewußtsein gestiegen, werdende und junge Eltern kompetent informieren und unterstützen zu wollen. Wir sehen in unserem Angebot damit letztlich einen wichtigen Beitrag zur Förderung der somatischen und psychischen Gesundheit unserer Gesellschaft. Die Räumlichkeiten des ursprünglich geplanten Pavillons finden nach Fertigstellung im Tiefgeschoß des Eltern-Babyzentrums Platz.  | Kursangebote | | Babymassagekurs | | Babymassagekurs für Kinder und Eltern mit besonderen Bedürfnissen | | Säuglingspflegekurs in der Schwangerschaft | | Säuglingspflegekurs nach der Geburt | | Infant Handling für Eltern | | Tragetuchschule | | | Elternschule | 1. Teil in der Schwangerschaft 2. und 3. Teil nach der Geburt ev. auch Ernährungsberatung für Säuglinge | | | Geburtsvorbereitungskurs | | | Fortlaufende Gruppen: | | Stillgruppe | | Frühchentreffen des Vereins Babytreff Während des Aufenthaltes des Kindes am NNZ: Eltern, Arzt, Psychologe, DKKS ,auch mit informativem Charakter; nach der Entlassung Eltern, Kinder , auf Wunsch Psychologe und/ oder Arzt | | | Stützgruppe für trauernde Eltern | | | Informationsveranstaltungen: | Vorträge und Fortbildungsveranstaltungen für Eltern Veranstaltet vom Verein Babytreff und anderen: | | Hebammensprechstunde | Aufklärungsnachmittage: 1x/ Woche , Aufklärung vor der Geburt durch Anästhesisten, Geburtshelfer , Kinderarzt über medizinische Maßnahmen bei Mutter und Kind peripartal ( z.B. Schmerzbekämpfung) | | Weiterbetreuung Individuelle Weiterbetreuungsangebote für unsere besonderen Kinder in verschiedenen Bereichen ( Stillen, Kompetenzförderung, psycholog.-soziale Probleme) durch Personen , mit denen bereits während des Krankenhausaufenthaltes ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wurde. Diese Betreuung sollte nicht im Krankenhaus stattfinden. | | Individuelle Therapieangebote: Craniosacrale Therapie Ergotherapie Logopädie Kindertuina | | Spielplatz:Für Geschwister eines Kindes, das am NNZ stationär liegt und für Kinder beim Frühchentreff
| Vorab: Wir haben das Eltern-Baby-Zentrum nach NIDCAP-Kriterien geplant. | Interessierte können sich über die grundlagen von NIDCAP im Vortrag (pdf-Format) informieren. Im 2. Teil wird die Umsetzung von NIDCAP Kriterien am EBZ veranschaulicht.
| | Nidcap Teil 1 | Nidcap Teil 2 |
| | | Tag der offenen Tür am 28. September 2007 im Kreissaal der Salzburger Landeskliniken Moderne Geburtshilfe - sanft und sicher Die neuen Entbindungsräume wurden Ende September erstmals in Betrieb genommen. Am 28. September 2007 wurde eingeladen, die neuen Einrichtungen zu besichtigen. Hebammen und Ärzte standen für Fragen gerne zur Verfügung. | | Am 26. September wurden die neuen „Gebärzimmer “ eröffnet, am 28. September war Tag der offenen Tür. Das Feed back war bestens, es bestand große Begeisterung über die wohnliche und entspannende Atmosphäre, die wirklich gelungen ist. Im Zentrum stehen die warme Farbgestaltung und die optisch ansprechende Oberflächengestaltung, die flexiblen Beleuchtungsmöglichkeiten bis zur Wahl des Farblichtes im Raum, und das Verdecken aller Intensivutensilien. | | | | Nun hoffen wir, den Standard der Kreissäle auch für das gesamte EBZ umsetzen zu können. | | Ein passendes und stressfreies Ambiente im Bereich der Innenarchitektur und Raumausstattung ist als Grundvoraussetzung für die optimale Betreuung von Mutter und Kind sicherzustellen; durch die enormen Kosten für die Realisierung des Baus und die Gewährleistung des hohen, technischen Standards kann die Innenraumausstattung für ein stressfreies Amiente nicht mitfinanziert werden, aus diesen Gründen sind wir auf der Suche nach Sponsoren. Aufruf an alle: Uns ist jede Hilfe willkommen! Aktuelle EBZ-Präsentation hier abrufbar! Hier ein Einblick auf unsere visualisierten Pläne: |  |  | | Entwurf Schwesternstützpunkt |  |  | | Eltern-Baby-Zimmer Entwürfe |  |  | Die Planung des Neubaus, das Kernstück des EBZ, wurde weitergeführt, wegen einer deutlichen Kostenüberschreitung wurde eine externe Prüfung von Frau LHF Burgstaller beauftragt, deren Ergebnis demnächst präsentiert werden wird. Dann wird die Umsetzung des Projektes rasch forciert werden. Aufgrund der angespannten finanziellen Situation wird es, wie in den Vorjahren prognostiziert, erforderlich sein, zusätzlich zu den vorhanden Geldern auf unserem Sparbuch, Spenden für die Gestaltung im Sinne einer entwicklungsfördernden Umgebung zu sammeln. Die Vereinsvorsitzende OA. Dr. Erna Hattinger-Jürgenssen zeigt jedem, der Interesse hat, gerne Pläne, Fotos etc. und kann einen Termin für die Vorstellung des neuen Eltern-Baby-Zentrums organisieren. Wir planen zunächst, von Firmen Spendengelder zu erhalten, die für die Gestaltung eines bestimmten Raums zur Verfügung gestellt werden - z.B. Elternrefugium, Kinderspielecke, Eltern-Aufenthaltsraum etc. Die Firmen werden dann auf einer großen Tafel im Foyer des ElternBaby Zentrums und auf der Homepage der Vereins / der SALK präsentiert werden . Die Tafel soll von den Künstlern, die bei der Gestaltung im Rahmen des Auftrags „ Kunst am Bau“ mitarbeiten, gestaltet werden. Die unterstützenden Firmen und andere Sponsoren werden natürlich auch bei der Eröffnung des EBZ mit Pressekonferenz etc. eingeladen. | | | | ELTERN-BABY-ZENTRUM | | | 
| Entwicklung vom Projekt des ursprünglichen „EBZ: Eltern-Baby-Zentrums“ (2003) zum Projekt „PNZ: Perinatalzentrum inkl. Sanierung des Kreissaalbereiches“ (2005) Im Juni 2003 wurde vom damaligen Vorstand der Holding der Landeskliniken ein „Eltern-Baby-Zentrum“ (kurz: EBZ) für 11,7 Mio. Euro vorgesehen und mit den Vorbereitungen eines Architekturwett-bewerbes begonnen. Der Wettbewerb wurde durchgeführt und das siegreiche Projekt mit ovalem Grundriss (das „Ei“) von Architekt Dipl.-Ing. Wolfgang Schwarzenbacher (Salzburg) wird nunmehr umgesetzt. Im Herbst 2005 war die umfangreiche Raum- und Funktionsplanung abgeschlossen. Mit dem Startschuss zum Bau des neuen Perinatalzentrums so die korrekte Bezeichnung für das Gebäude, in dem "Betreuung rund um die Geburt erfolgt" wurde so etwas wie der Beginn einer neuen Ära eingeläutet. Hier wird das "Kinderkriegen" künftig nach modernsten medizinischen wie psychologischen Gesichtspunkten möglich sein. Zum Besseren von Eltern und Kindern ... Nicht weniger als 17,8 Millionen Euro lässt sich das Land den Bau des neuen Perinatalzentrums kosten mit Bedacht auf den derzeitig besten technischen Standard der heutigen Zeit. | | | Medizinisches Zentrum für Schwangere, Eltern & Neugeborene: Maximum an Sicherheit und Wohlfühlcharakter Startschuss für den Neubau des Perinatalzentrums (PNZ) und die Sanierung des Kreissaalbereiches | | | Investitionsvolumen: 17,8 Mio. Euro Fertigstellung 6 Kreissäle: 1. Quartal 2007 Fertigstellung PNZ: 1. Quartal 2009 | Optimale Betreuung rund um die Geburt für Mütter und Kinder. Dafür werden jetzt nicht weniger als 17,8 Millionen Euro in die Hand genommen. Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller und Landeshauptmannstellvertreter Dr. Othmar Raus halten fest: "Das ist eine Investition, für die wir gerne viel Geld in die Hand nehmen." "Mit dem Perinatalzentrum bekommt Salzburg endlich zeitgemäße Behandlungsbedingungen für Eltern und Kinder und moderne Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen der SALK." So Gesundheitsreferentin Gabi Burgstaller. Burgstaller weiter: "Damit haben wir das gesamte medizinische Leistungsspektrum rund um die Geburt – angefangen von den Fachärzten bis hin zur Pflege – konzentriert an einer Stelle." Bisher waren die einzelnen Einrichtungen stark zersplittert und räumlich aufgeteilt. Das neue Zentrum erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern erhöht auch die Sicherheit und die medizinische Qualität für die Mütter und die kleinen Patienten: Operationssäle und die neue Neonatologie sind Tür an Tür, für Mütter und Kinder bleibt das Personal gleich, dass sie behandelt. So sind die KinderärztInnen der SALK durch die Tür-an-Tür-Anbindung an die geburtshilflichen Einrichtungen in der Lage, alle Kinder, bei denen akute Probleme auftreten, innerhalb kürzester Zeit unter optimalen Bedingungen in den 20 Intensiveinheiten zu versorgen. "Der Zeitraum rund um die Geburt ist für Eltern und Kinder besonders sensibel. Deshalb haben wir uns bei der Planung des neuen Perinatalzentrums auch besonders bemüht, eine freundliche und familiäre Atmosphäre zu schaffen." Betont Burgstaller. Dazu gehören sechs neue Kreissäle mit der Möglichkeit einer Wassergeburt, dazu gehören zB Übernachtungsmöglichkeiten für Väter, die Schaffung von Elternbereichen in der Nähe des Kindes, fixe Ansprechpersonen für die Familien zu denen Vertrauen aufgebaut werden kann, sowie Hilfestellung und Beratung für das Stillen und Kurse und Vorträge vor und nach der Geburt. Außerdem werden die nicht mehr zeitgemäßen zehn 5-Bett-Zimmer in der Allgemeinen Klasse zu 4-Bett-Zimmer mit integriertem Badezimmer umgestaltet und moderne, attraktive Untersuchungs-, Besprechungs- und Aufenthaltraume geschaffen. "Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die mit ihrem großem Engagement und Einsatz dieses Projekt ermöglicht haben." so Burgstaller weiter. Damit gehören Kreissäle mit undichten Dächern und ohne WCs, zu kleine Räume für Mütter mit ihren Neugeborenen, lange Wege und schwer zu findende Stationen endlich der Vergangenheit an. | Sicheres Geburtserlebnis und größtmöglicher Komfort durch: • Kreissaal,Sectio-Op und Neonatolgie in einer Ebene • Fachärzte aller Disziplinen in einem Haus • 6 neue Kreissäle • 1, 2- und max. 3 Bett Zimmer • Familienzimmer • Neue Sonderklasse mit Blick ins Grüne • Wohnbereiche für Frühgeborenen-Eltern • Familienfreundliche Ambulanzen • Cafeteria • Gruppenraum für Geburtsvorbereitungskurse, Stillgruppen u.v.m.
| Das Konzept des Perinatalzentrums Salzburg (PNZ) beruht auf der konsequenten interdisziplinären Nutzung medizinischer Kompetenz. Ein Perinatalzentrum (perinatal = „um die Geburt herum“) vereinigt alle an der Geburt beteiligten Fachdisziplinen – von der Geburtshilfe über die Anästhesie bis zur Neonatologie (Neugeborenen-Heilkunde) – unter einem Dach. Damit wird größte Sicherheit vor allem bei schwierigen Geburten gewährleistet. Mit 17,8 Mio. Euro Baukosten ist das Salzburger Perinatalzentrum nach Fertigstellung im 1.Quartal 2009 das einzige Perinatalzentrum in der Region und damit eine wichtige Versorgungseinheit im Großraum Salzburg. Die sechs neuen Kreissäle (inkl. der Möglichkeit einer Wassergeburt) mit dem anschließenden Sectio-OP (Kaiserschnitt OP), der Intensivbereich der Neonatologie (Neugeborenen Intensivstation), die gynäkologischen Risikoambulanzen und der Wochenbettstationen der Frauenklinik sind direkt angebunden. Rund um die Uhr und Tür-an-Tür sind Frauen- und KinderärztInnen zur Behandlung von Müttern und zur Versorgung von Neugeborenen bereit. Falls ein Neu- oder Frühgeborenes neonatologisch behandelt werden muss, ist kein belastender Transport erforderlich, das Kind kann auf derselben Etage wie die Mutter (2. Stock) betreut werden. Durch den Neubau der Neonatolgoie und des Entbindungs-bereiches (Fertigstellung 1. Quartal 2007) entsteht somit ein Maximum an Sicherheit und gleichzeitig ein Wohlfühlareal als Voraussetzung einer vertiefenden Mutter (Eltern)-Kind Bindung vor, während und nach der Geburt. Ausreichende 1-, 2- und max. 3-Bett Zimmer, Familienzimmer, Elternbereiche in der Nähe des Kindes, familienfreundliche Ambulanzbereiche, die Sonderklassestation mit Blick ins Grüne und eine Cafeteria bieten ein schönes und sicheres Geburtserlebnis mit größtmöglichen Komfort. In den SALK entsteht damit DAS Geburtszentrum im Großraum Salzburg mit größter Sicherheit für Mutter und Kind. | | | Historie: Entwicklung vom Projekt des ursprünglichen „EBZ: Eltern-Baby-Zentrums“ (2003) zum Projekt „PNZ: Perinatalzentrum inkl. Sanierung des Kreissaalbereiches“ (2005) Im Juni 2003 wurde vom damaligen Vorstand der Holding der Landeskliniken ein „Eltern-Baby-Zentrum“ (kurz: EBZ) für 11,7 Mio. Euro vorgesehen und mit den Vorbereitungen eines Architekturwett-bewerbes begonnen. Der Wettbewerb wurde durchgeführt und das siegreiche Projekt mit ovalem Grundriss (das „Ei“) von Architekt Dipl.-Ing. Wolfgang Schwarzenbacher (Salzburg) wird nunmehr umgesetzt. Im Herbst 2005 war die umfangreiche Raum- und Funktionsplanung abgeschlossen. Der nun vorliegende Regierungsantrag gibt den Startschuss für die etappenweise bauliche Realisierung: | | | - Unterzeichnung des Regierungsantrags im Februar 2006.
- Ab Februar 2006: Adaptierung der ehem. Hebammenschule als Provisorium der Kreissäle.
- Mai 2006: Beginn des Kreissaal-Umbaus (Fertigstellung 1. Quartal 2007).
- Parallel zum Umbau der Kreissäle werden die Planungsarbeiten, Bau-Behördeverfahren, die Ausschreibung und Vergabe für das PNZ abgeschlossen sein.
- Inbetriebnahme des generalsanierten Kreissaalbereiches und Baubeginn Perinatalzentrum 1. Quartal 2007.
- Fertigstellung Perinatalzentrum – 1. Quartal 2009 (Bauzeit 24 Monate).
| | NEUES KONZEPT PNZ: Konzentration auf Sicherheit durch persönliche Atmosphäre in Entbindungsräumen und auf Stationen, High-Tech-Medizin, Patientenproblemorientierung, Ökonomie, Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit | Jährlich 400 Neugeborene stationär aufgenommen – davon sind 35% der Babys unter 1500g Geburtsgewicht 20 Intensiveinheiten 2.250m2 Nutzfläche im Neubau „Rooming in“, „High-tech-Medizin“ und „minimal handling“ für Frühgeborene und stationäre Babys
| Die Behandlung von Frühgeborenen stellt eine besondere medizinische Herausforderung dar. Denn im Gegensatz zur Behandlung von reifen Neugeborenen sind die Organsysteme der Frühgeborenen durch die Unreife noch nicht zu voller Leistung fähig. Pro Jahr werden ca. 400 Neugeborene stationär aufgenommen, von denen ca. 35% der Babys ein Geburtsgewicht unter 1500g haben – Tendenz steigend. Das neue Konzept entspricht mit der Erweiterung der Nutzfläche auf 2.250 m2 (bisher 1.297 m2) allen modernen medizinischen Standards. Der ganzheitliche Ansatz des Konzeptes ermöglicht alles, was ein Baby bis zu seiner Entlassung in die häusliche Pflege benötigt. Dem Neugeborenen stehen sowohl neueste medizinisch-technische Errungenschaften zur Verfügung als auch Raum für „rooming in“ für Frühgeborene und deren Eltern und Raum für individualisierte Pflegemethoden wie "Kängorooing", Babymassage, Kinästhetik und basale Stimulation als Beispiele für „minimal handling“. Die detaillierte Raum- und Funktionsplanung ermöglichte jetzt auch die Integration der Ambulanzen in das Salzburger Perinatalzentrum: | - Geburtshilfliche Ambulanz (7.000 Frequenz/Jahr)
- Pränatalambulanz (3.000 Frequenz/Jahr)
- Neonatologische-Ambulanz bzw. Nachsorge- und Stillberatung (450 Frequenz/Jahr)
| | | Investitionskosten • Die Errichtungskosten des Perinatalzentrums und die Sanierung des Kreissaalbereiches belaufen sich auf 17,8 Mio. Euro. Rund 2 Mio. Euro wurden für die umfangreiche Sanierung der 6 Kreissäle einkalkuliert. „Mit diesen Investitionen ist im Perinatalzentrum der SALK eine zukunftsorientierte Vorraussetzung für die umfassende Versorgung von Schwangerschaft, Geburt und Neugeborenenzeit für Babys, Mütter und Väter in Salzburg für lange Zeit gewährleistet“, erklärt Finanzlandesrat Dr. Othmar Raus. | Jährlich 2.150 Geburten Mehr Komfort – weniger Betten: 4 statt 5 Bett-Zimmer mit integrierten Badezimmer, attraktive Besucherräume und Untersuchungsräume je Station 2005: Auslastung 60,3% (chirurgisch) bzw. 67% (Wochenbett) 2009: 116 statt 125 Betten auf der FrauenklinikWochenbettstation ab 2009: 42 Betten mit 44,5 Pflege-Planstellen | Aufenthalt: Statt 7 durchschnittlich 4 Tage Der Begriff „Wöchnerinnen“ kommt aus der Zeit, in der Mütter nach der Geburt eine Woche im Krankenhaus blieben. Diese Situation hat sich in den vergangenen Jahrzehnten entschieden geändert. Die Verweildauer beträgt im Durchschnitt noch 4,3 Tage. Auf den chirurgisch-gynäkologischen Stationen sieht die Situation ähnlich aus: Durch den Einsatz minimal invasiver Methoden und schonender Anästhesie sinkt auch hier die Verweildauer im Schnitt auf unter 4 Tage je Patientin (3,8 Tage); immer mehr Eingriffe werden tagesklinisch durchgeführt. Die chirurgisch/gynäkologischen Stationen sind mit 60,3% (Vorgabe: 85%), die Wochenbettstationen zu 67% ausgelastet. Daher ergibt sich ein Handlungsbedarf zur Bettenreduktion, der auch im Österreichischen Strukturplan Gesundheit vorgegeben wird. Durch die Bettenreduktion kommt es zu einer erheblichen Qualitätssteigerung: Die nicht mehr zeitgemäßen zehn 5-Bett-Zimmer in der Allgemeinen Klasse werden zu 4-Bett-Zimmer mit integriertem Badezimmer umgestaltet. Zudem werden attraktive Untersuchungs-, Besprechungs- und Aufenthaltraume geschaffen. Im Neubau werden 22 Sonderklassebetten bereitgestellt. Durch die Reduktion um neun Betten aufgrund der geringen Bettenauslastung ergibt sich ab 2009 eine Reduzierung des Pflegepersonals um 10,5 Planstellen. Der Personalbedarf wurde autonom von der Pflegeleitung der Frauenklinik nach den standardisierten Vorgaben ermittelt. Für die insgesamt 42 Betten der zwei Wochenbettstationen sind dann 44,5 Pflegestellen nach der Personalbedarfsermittlung erforderlich. | |  | | |  | Weitere Infos: EBZ-Studie (.pdf-Format, Sie benötigen hierfür den Acrobat Reader der Firma Adobe) ebz_st_gr_KG.pdf ebz_st_schnitt.pdf Salzburger Fenster sowie auf www.salk.at | | | | |